Alte_Wassermuehle_Obergurig_Logo_Schild_Header

Die Geschichte der Wassermühle Obergurig

seit über 480 Jahren in Obergurig!

So sah unsere Wassermühle im Jahr 1983 aus. Der Zahn der Zeit nagt unverkennbar an der Substanz und die Mühle befindet sich noch in süßem Dornröschenschlaf.

480 Jahre Geschichte – ein bewegtes Mühlenleben!

 

Man sieht es ihr heute nicht mehr an. Unsere Mühle existiert seit ca. 1534 – die Ritteraufstände und Bauernkriege in Deutschland waren gerade vorüber! Seit dem ist viel passiert, die Müller wechselten sich ab, Kriege kamen und gingen vorüber, Hochwasser setzte der Mühle mehrmals arg zu. Lesen Sie hier in unserer Mühlenhistorie alle interessanten Fakten aus der Vergangenheit. Sie sind recht herzlich eingeladen, unserem geschichtsträchtigen Haus einen Besuch abzustatten! In unserem Mühlenmuseum finden Sie noch viele Relikte aus vergangenen Zeiten. Auch im Gastraum und in den Veranstaltungsräumen stehen viele Zeitzeugnisse aus vergangenen Tagen zum Bestaunen bereit.

1534

Im Mühlenregister, aus der Zeit 1419 bis 1534 wird in Gorg eine Mühle mit 2 Rädern genannt.

1701

aus diesem Jahr stammt der Schlussstein im Auslaufbauwerk des Obergrabens

1715

am 9.August wird Johann Jannasch, späterer Erbmüller in Obergurig geboren

1720

Gerichtsstreit über die Reparatur eines Steiges und Brücke über die Spree bei der Mahlmühle

1771

Generalverordnung von Sachsen, statt der Metze kann auch ein Mahlgeld von 6 Groschen genommen werden.

1775

bei Bränden muss die Mühle angehalten werden und die Mahlburschen müssen beim Löschen helfen

1778

am 27. Mai stirbt der Erbmüller von Obergurig Johann Jannasch in Bautzen. Er war auch Innungsobermeister

1791

wird die Radstube umgebaut

1803

Die Mahlmühle wird neu aufgebaut. Das Gebäude der Ölmühle blieb wahrscheinlich im alten Zustand

1804

starkes Hochwasser

1805

„Wer zuerst kommt mahlt zuerst“. Verordnung des Sächsischen Kurfürsten

1816

Das Lied „Das Wandern ist des Müllers Lust“ wurde von Wilhelm Müller gedichtet

1822 und 1827

starkes Hochwasser

1833

Reparatur der Steindeckerbrücke über die Spree

1835

stirbt der Müller Andreas Döcke und dessen Neffe J. Ernst Mäßling erbt die Mühle

1838

Aufhebung des „Mahlzwanges“ in Sachsen

 

1845 und 1856

starkes Hochwasser

1847

gibt es in Sachsen 3042 Wassermühlen

1857

am 1.2. wird Karl August Mäßling, späterer Mühlenbesitzer geboren

1881

Karl August Mäßling übernimmt die Mühle

Ein Walzenmahlstuhl im 1. Obergeschoss der Wassermühle (1983)

Außenansicht der Alten Wassermühle im Jahr 1983

Mühlgänge im 1. Stockwerk (1983)

1884

J. Ernst Mäßling stirbt

1893

Erweiterungsbauarbeiten an der Mühle. Anbau über den Obergraben

1897

starkes Hochwasser am 30.7.

1905

Umbau der Ölmühle als Wohnhaus

1910
W
asserrecht, Erwähnung von zwei Rädern: 4,5m und 4,0m Durchmesser 1,63m und 0,6m Breite

1922
Kurt Gerhard Mäßling übernimmt die Mühle

1925
Bauarbeiten im Dachbereich

1926
Konkursverfahren. Karl August Mäßling übernimmt die Mühle
1927 wieder

1930

Konkursverfahren. 1931 wird die Firma „Roggen- und Weizenmühle Obergurig GmbH“ Eigentümer

1934

Max Nitsche wird Pächter der Mühle

1955

Max Nitsche wird Eigentümer der Mühle

1962

Max Nitsche stirbt. Seine Frau, Gertrud Nitsche betreibt dann in der Mühle eine Rohstoffannahmestelle

1982

Der Mühlgraben wird zugeschüttet

1983

Die Mühle wird volkseigen, die Erbengemeinschaft verzichtet.

1983

Bei Abbrucharbeiten werden 309 Stück Silbermünzen gefunden

1987

Eine Nutzungsstudie der TU Dresden sieht vor die Mühle als Gaststätte umzubauen. Es fehlt an Kapazitäten

1995

Die Mühle wird an die Erbengemeinschaft der Familie Nitsche rückübertragen

1997

Frau Birgit Drahtschmidt kauft die Mühle von der Erbengemeinschaft

2001

Der Förderverein Wassermühle Obergurig e.V. wird am 26.9. gegründet

2002

Versteigerung der Mühle durch Frau Drahtschmidt. Der Förderverein erhält den Zuschlag und wird Eigentümer

2002

am 11.11. beginnen ABM-Kräfte unter Leitung von Siegfried Rachlitz mit der Entkernung der Mühle

2003

Die Gemeinde Obergurig kauft am 10.2. die Mühle vom Förderverein

2003

am 10.3. Beginn der Sanierung mit Hilfe von Fördermitteln

2003

Richtfest am 26.6. Feier zum 200-jährigen Bestehen des jetzigen Gebäudes der Mühle am 28.6.

So sah unsere Mühle im Jahr 2002 aus – kurz danach begann der Teilabriss und der Wiederaufbau.

Von 2002 bis 2004 wurde die Mühle von Grund auf saniert.

2004

Probelauf des sanierten Wasserrades am 1.10.

2004

Tag der offenen Tür am 5.12. Hunderte kommen zur Besichtigung der fast fertigen Mühle

2005

Einweihung des Vereinshauses „Alte Wassermühle“ am 21.1. Direktübertragung im Ortsfernsehen.

2005

Eröffnung der Gaststätte am 11. März.

2010

Am 7. August stärkstes Hochwasser seit Menschendenken. Die Gaststätte muss geschlossen werden.

2010

Die Gaststätte kann dank vieler Helfer und Spenden am 2. September wieder öffnen.

2014

Am 1. Oktober öffnet die Gaststätte nach Umgestaltung mit einer neuen Besatzung unter Simone Clement wieder.

Heute erstrahlt die Wassermühle Obergurig wieder in altem Glanz. Kommen Sie doch mal auf einen Besuch vorbei!

Wir danken Herrn Frank Jünger für die freundliche Überlassung des Fotomaterials und der Chronik.

Reservieren Sie telefonisch: 035938 - 982 492 oder 0162 - 6959527

während unserer Öffnungszeiten

Trenner_Getreide

Reservierungen unter

035938 – 982 492

oder 0162 – 6959527

Alte Wassermühle Obergurig
Inhaber Simone Clement

Schulstraße 10a – 02692 Obergurig

Impressum
Datenschutzerklärung

BFBesuchen Sie uns auf Facebook!
Alte Wassermühle

Unser Service für Sie

Möchten Sie keine Themenwochenenden und Mühlenabende verpassen? Dann tragen Sie sich hier ein und wir schicken Ihnen unsere Neuigkeiten regelmäßig in Ihr E-Mail-Postfach. Einfach, schnell, kostenlos und jederzeit abbestellbar.

You have Successfully Subscribed!